selbstgemachter zaun mit kirschlorbeer

Wie schützt ihr euch vor den neugierigen Blicken eures Nachbarn?

geflochtener zaunEndlich sind sie da, die wärmenden Strahlen der Sonne. Die Kinder verbringen wieder ihre meiste Freizeit im Garten, ich darf auch endlich wieder voller Leidenschaft in meinem Garten werkeln. Soweit so gut. Aber möchte ich dabei ständig beobachtet werden? Oder man sitzt abends gemütlich auf der Sonnenterrasse zusammen, grillt, plaudert und trinkt noch ein Gläschen Wein.

Also ehrlich, ich möchte nicht dass fremde Leute auf meinen Teller starren oder sich gar an meinem Gespräch beteiligen können.

Doch wie soll ich mich davor schützen?

Naheliegend in meinem naturnahen Garten wäre natürlich eine grüne Wand. Diese sieht nicht nur gut aus, sondern lockt auch zahlreiche Vögel und Insekten in meinen Garten. Wäre da nur nicht das Problem mit den Hunden. Wir haben einen relativ großen Hund, einen Schnauzer-Mix der sich nicht unbedingt mit anderen Hunden verträgt. Schon dreimal nicht auf dem eigenen Grundstück. Alle drei Gartennachbarn haben aber ebenfalls einen Hund, von ganz klein bis ganz groß. Und jeder lässt seinen Hund im Garten laufen. Ihr könnt euch sicher vorstellen was das für eine Überraschung ist, wenn der kleine Pinscher plötzlich bei uns im Garten steht. Da nützt es auch nichts, wenn jeder Besitzer für seinen Hund verantwortlich ist. Den Streß habe ich und den brauche ich echt nicht. Ich weiß auch von anderen Hundebesitzern, dass so manch cleverer Vierbeiner ganz gut im Buddeln ist und sich so seinen Weg in Nachbars Garten gräbt.

Diese Lösung fällt also flach!

Was wäre denn mit Gabionen? Gabionen sind gefüllte Drahtkörbe, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Auch bei uns hier am Ort haben schon viele Häuslebauer diese Lösung für sich umgesetzt. Was ich sehr interessant finde und bis vor kurzem noch gar nicht wusste ist, dass man diese Korbnetze auch mit unterschiedlichen Materialien füllen kann wie Holz, Schiefer und dergleichen. Viele tolle Informationen erhaltet ihr auch auf der Seite www.gabionen-markt.de. Leider kann ich diese Lösung in unserem Garten auch nicht anwenden, da wir zu wenig Platz haben.

Jetzt bleibt also nur die klassische Zaunvariante. Zum Glück findet sich hier für jeden Garten das passende Design. Egal welche Vorlieben man hat. Vom schmiedeeisernen Zaun bis zum traditionellen Holzzaun, je nachdem wie es zu der eigenen Gartengestaltung passt. Auf der Seite www.zaunelemente-shop.de könnt ihr euch einen Überblick verschaffen. Ich persönlich finde den Holzzaun immer noch am schönsten. Er ist einfach natürlich und kann wunderschön bepflanzt werden, so dass man auch hier eine grüne Wand vor den Zaun integrieren kann. Also, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Mein Hund bleibt auf meinem Grundstück, Nachbars Schnuffel bleibt auch wo er soll. Nützlinge und Vögel können sich hier auch erfreuen und platzsparend ist das Ganze auch noch.

selbstgemachter zaun aus ästen

Und für alle Selbermacher unter euch habe ich auch noch eine tolle Idee. Unsere Vorbesitzer haben uns freundlicherweise 4 Meter hohe Thujas rings um den Garten hinterlassen. Das waren keine Hecken mehr, sondern richtige Bäume die jegliches Licht genommen haben. Untenrum total braun und kaputt, nur noch die Spitzen waren grün. Diese Thujabäume mussten raus! An der Zahl bestimmt 15 Stück. Ihr könnt euch vorstellen, was man da für einen Grünschnitt zusammen bekommt. Aus den starken Ästen dieser Thujas haben wir uns einen Zaun geflochten und wir hätten es nicht für möglich gehalten, er ist auch noch nach 6 Jahren intakt und sieht einfach total schön aus. Bis auf Arbeit und Zeit die man investieren muss, hat er keinen Cent gekostet. Ich liebe diesen Zaun total und finde es unheimlich schade, dass wir keine Thujas oder dergleichen mehr haben, um auch die anderen Seiten vor neugierigen Blicken mit einem null Cent Zaun zu schützen.

Was habt ihr für einen Zaun in eurem Garten. Habt ihr auch schon einmal selber einen Zaun gebaut?

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